Bohnenspinnmilbe / Gemeine Spinnmilbe
Tetranynchus urticae

Beschreibung

Spinnmilben vermehren sich zunächst an Unkräutern, bevor sie im Laufe des Sommers auf die Reben überwechselt. Bei starkem Befall können durch erhebliche Blattverluste die Triebspitzen verkahlen.

Bedrohung

2 / 10

Typische Merkmale

schmutzig gelbe, bronzeartige rostbraune Verfärbung des Laubes

Lebensweise, Entwicklung

Die Spinnmilbe überwintert als erwachsene Milbe unter der Rinde des alten Holzes oder auf abgestorbenen Pflanzenresten am Boden. Sie durchläuft 6 - 8 Generationen im Jahr, von denen die letzten 2 - 3 häufig auf Reben vorkommen.

Schaden

Der Befall ist zuerst in den Triebspitzen sichtbar. Die jungen Blätter vergilben, verkräuseln, vertrocknen und fallen ab. Besonders charakteristisch sind Blattaufreißungen in Stielnähe.

Bekämpfung

Natürliche Feinde wie Raubmilben fördern, nützlingsschonender Pflanzenschutz, Austriebspritzung, Einsatz von Akariziden, regelmäßiger Einsatz von Schwefel

 Bohnenspinnmilbe / Gemeine Spinnmilbe
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Ausgewachsene Milbe, 4 Beinpaare, 0,4-0,5 mm groß, Larven gelblich weiß, 3 Beinpaare

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Gelblich weiße Eier auf der Blattunterseite

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