Echter Mehltau
Uncinula necator, Syn.: Oidium tuckeri

Beschreibung

Die Oberfläche des Rebblattes ist mit einem dichten grauweißen Pilzmyzel überzogen, später auch die Unterseite.
Befallene Gescheine sterben frühzeitig ab, junge Beeren wachsen bei Befall nicht mehr weiter. Die Haut von etwa erbsengroßen Beeren platzt auf und die Kerne werden sichtbar (Samenbruch). Mit Beginn der Holzreife sieht man an den Trieben bräunlich-violette, unregelmäßig verzweigte Flecke, die sogenannten Oidium-Figuren.

Bedrohung

9 / 10

Typische Merkmale

Weißer Überzug auf Blatt und Trauben

Lebensweise, Entwicklung

Der Echte Mehltau wächst auf der Oberfläche des grünen Pflanzengewebes und zerstört die Epidermis. Ihre Entwicklung wird durch Temperaturen über 20°C gefördert. Die Konidien werden mit dem Wind verbreitet. Bereits bei Temperaturen ab 5°C und einer Luftfeuchtigkeit von 40% keimen sie aus.

Schaden

Bereits 10 - 20% von Echtem Mehltau befallene Beeren verursachen eine negative Geruchs- und Geschmacksnote im Wein.

Bekämpfung

Luftige Erziehung der Rebstöcke, Weingartenkontrollen, frühzeitiges Ausbrechen von Zeigertrieben, optimale Stickstoffdüngung, regelmäßiger Einsatz von Fungiziden.

Echter Mehltau
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Bräunlich violett gefärbte Figuren am Trieb

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Mehlartiger Überzug auf den Trauben

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