Essigfäule
(Essigbakterien: Gluconobacter, Acobacter)

Beschreibung

Im gelblichbraunen Fruchtfleisch befinden sich zahlreiche, ca. 5 mm lange, weißliche Maden der Essigfliege, die sich nach ihrer Entwicklung auf den Außenseiten der Beerenhäute verpuppen.

Bedrohung

5 / 10

Typische Merkmale

Essiggeruch

Lebensweise, Entwicklung

Der Essig entsteht durch Vergärung von zuckerhaltigen Beerensäften/Fruchtfleisch durch Essigsäurebakterien und wilden Hefen ab Reifebeginn. Als Überträger mit untergeordneter Bedeutung von Fäulniserregern fungiert auch die Fruchtfliege .

Schaden

In reifen Trauben finden sich Beeren, die sich braun oder rotbraun verfärben. Mit der weiteren Entwicklung greift die Schädigung auch auf benachbarte Beeren über. Leere Beerenhülsen bleiben übrig. Trauben sind für die Weiterverarbeitung ungeeignet.

Bekämpfung

Laubarbeiten, Verhinderung von Beerenverletzungen, Traubenausdünnung, keine Stickstoffmobilisierung durch späte mechanische Bodenbearbeitungsmaßnahmen, befallene Trauben nicht frühzeitig entfernen.

Essigfäule
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Durch die Kirschessigfliege verletzte Beeren

Essigfäule
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Rotbraune verfärbte Beeren

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