Schwarzfäule
Guignardia bidwellii

Beschreibung

Auf den Blättern entstehen runde, zum gesunden Gewebe durch einen schmalen, dunkelbraunen Rand scharf abgegrenzte Verbräunungen. Im Innern der Flecken bilden sich schwarze Pyknidien (Sporenbehälter). Auf den einzelnen Beeren bilden sich hell- bis dunkelbraune Befallsstellen, die sich rasch vergrößern. Die Beeren trocknen ein. Es entstehen anfänglich violette, später schwarzbraune Fruchtmumien.

Bedrohung

5 / 10

Typische Merkmale

Nekrosen mit schwarzen Fruchtkörper.

Lebensweise, Entwicklung

Meist von unbearbeiteten Weinbergen in Steillagen ausgehend. Die in Fruchtmumien überwinternden Sporen im Frühjahrinfizieren bereits bei geringen Niederschlägen und relativ hohen Temperaturen (Optimum bei 26° C) die grünen Reborgane. Die daraus ausgeschleuderten Sommersporen (Konidien) setzen weitere Infektionen im Verlauf der Vegetationsperiode.

Schaden

Beeinträchtigung des Erntegutes und somit der Qualität

Bekämpfung

Rodung vernachlässigter Weingärten, Entfernung von Fruchtmumien beim Rebschnitt, Fungizide

 Schwarzfäule
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Nekrosen am Blatt mit schwarzen Fruchtkörpern

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Hell- bis dunkelbraune Befallsstellen mit schwarzen Fruchtkörpern auf den Beeren

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