Weißfleckenkrankheit
Pseudocercosporella capsellae

Kulturen

Beschreibung

Das Entwicklungsoptimum des Pilzes liegt bei 20°C bis 24°C.

Bedrohung

3 / 10

Typische Merkmale

Die Weißfleckenkrankheit bildet hauptsächlich an Chinakohl bis zu zwei Zentimeter große, kreisförmige, weißliche bis hellbraune Blattflecken. Der Übergang vom gesunden in erkranktes Gewebe ist durch einen dunkelgrünen bis violetten oder bräunlichen Rand gekennzeichnet. In den Zentren der Blattläsionen ist ein Pilzfadengeflecht mit Konidien aufzufinden. Bei weiterem fortschreiten der Krankheit wird das Blatt vorzeitig abgeworfen. An der Schote sind zuerst vereinzelt kleine dunkelbraune Flecken von unregelmäßiger Gestalt zu sehen, welche mit der Zeit ineinander fließen und braunschwarze, eingesunkene Flecken mit hellgrauem Zentrum zeigen. Dies führt zu einer Notreife der Schote.

Lebensweise, Entwicklung

Der Pilz überdauert an infizierten Pflanzenresten, Unkräutern und Samen.
Eine Infektion der Blätter erfolgt durch die Stomata mittels Konidien, die durch Wassertropfen verbreitet werden. Bei der Saatgutvermehrung können die Schoten und Samen befallen werden.

Schaden

Dieser Erreger kommt hauptsächlich auf Chinakohl vor. Hier kommt es auf die Intensität des Befalls an, je nach dem variiert die Ausprägung der Symptome und damit der Schaden an Chinakohl. Bei einem geringen Befall des Erregers werden nur die äußeren Blätter der Kultur infiziert, welche vor der Vermarktung entfernt werden. Wirtschaftliche größere Schäden, verursacht durch die Weißfleckenkrankheit, wurden bis dato nur in Frankreich registriert.

Bekämpfung

Um einen Befall vorzubeugen, ist eine sorgfältige Entfernung aller kreuzblütigen Unkräuter anzuraten. Es empfiehlt sich eine dreijährige Anbaupause, vor einem erneuten Anbau von Brassicaceaen einzuplanen. Bei einem starken Befall wird zum Einsatz eines zugelassenen Fungizids geraten.

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An Chinakohl entstehen bis zu zwei Zentimeter große, kreisförmige, weißliche bis hellbraune Blattflecken.

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In den Blattläsionen bildet sich im weiteren Verlauf ein Pilzfadengeflecht mit Konidien.

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