Fusarium-Welke an Brassicaceaen
Fusarium oxysporum f. sp. conglutinans, Fusarium oxysporum f. sp. raphani

Kulturen

Beschreibung

Die Erreger der Fusarium-Welke zählen zu den Echten Schlauchpilzen. Von Fusarium oxysporum f. sp. conglutinans sind bis dato 5 Pathotypen des Erregers bekannt. Die optimale Temperatur zur Entwicklung beider Pilze liegt bei 25°C.

Bedrohung

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Typische Merkmale

Typische Merkmale einer Fusarium-Welke sind das Vergilben der unteren Blätter. Bei Fortschreiten der Krankheit kommt es zu einer Verformung des Laubes und zu einem Blattabwurf. Die Symptome treten besonders nach trocken-warmer Witterung auf. Im Strunk zeigen sich Verbräunungen der Leitbündelzone. Gelegentlich findet man auf den Stängeln rosa Sporenlager und am Stängelgrund Faulstellen mit weißem bis rosafarbenem Myzel. Häufig sind die unteren Stängelteile oder Hauptwurzeln vermorscht. Der Hauptschaden entsteht durch die Verstopfung der Leitungsbahnen bzw. Leitgefäße. Die Welke der Pflanzen wird hauptsächlich durch die von dem Pilz produzierten Welketoxine verursacht.

Lebensweise, Entwicklung

Die Pilze können über Jahre im Boden überleben. Eine Übertragung des Erregers erfolgt über Wind, Wasser, mechanische Bearbeitung des Bodens oder Arbeitsmaterialien. Warmes Klima und höhere Bodentemperaturen fördern einen Befall. Bei Temperaturen unter 15°C kann eine Infektion ausgeschlossen werden.

Schaden

Die Fusarium-Welke tritt vor allem bei kurzfristigen Hitzeperioden auf. Die Krankheit führt zu Auflaufschäden und, in Abhängigkeit von der Witterung und der Widerstandsfähigkeit der Sorte, zu Ertragsverlusten.

Bekämpfung

Ein erneuter Anbau von Brassicaceaen sollte für die Dauer von drei Jahren vermieden werden. Widerstandsfähigere Sorten zur Auspflanzung wählen.

Fusarium-Welke an Brassicaceaen
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Erste Symptome treten an den unteren Blättern auf. Bei Fortschreiten der Krankheit kommt es zu einer Verformung des Laubes und zu einem Blattabwurf. Im Strunk zeigen sich Verbräunungen der Leitbündelzone.

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Häufig sind die unteren Stängelteile vermorscht.

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