Schwarzfäule
Alternaria radicina

Kulturen

Beschreibung

Alternaria ist weltweit anzutreffen und zählt zu den Mykotoxin-Bildnern. Die Temperatur für eine optimale Entwicklung von Alternaria radicina liegt bei 28°C und einer Luftfeuchtigkeit von über 92%. Ein Wachstum des Pilzes erfolgt zwischen -1 bis 35°C.

Bedrohung

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Typische Merkmale

Oberflächlich bildet diese Krankheit ähnliche Symptome aus wie Alternaria dauci. Zunächst treten an den Blattspitzen und Blattstielen kleine bräunliche Flecken auf, die zum gesunden Gewebe gelblich begrenzt sind. Später vergrößern sich die Flecken und werden dunkel, wodurch die Krankheit ihren Namen erhalten hat. Die dunkle Färbung wird durch den dichten Sporenrasen, der die Konidien des Pilzes enthält, verursacht. An der Wurzel lassen sich schwarze Befallsflecken erspähen. Oft treten diese Flecken erst bei der Lagerung der Rübe auf. Diese schwarzen Stellen sinken im weiteren Verlauf der Krankheit in das Gewebe ein und es bildet sich ebenfalls ein schwarzer Konidienrasen.

Lebensweise, Entwicklung

Der Pilz wird durch das Saatgut übertragen. Die auf den Blattflecken befindlichen Sporen werden durch Regen, Wind oder Kulturarbeiten verbreitet. Der Pilz ist auch im Boden auf verrottenden Pflanzen längere Zeit lebensfähig. Die Infektion mit dem Erreger erfolgt Großteils über Wunden.

Schaden

A. radicina ist im Möhrenbestand seltener anzutreffen als A. dauci. Im Lager sowie bei Samenträgerbeständen kann es bei einem Befall mit dem Pilz zu großen Verlusten kommen.

Bekämpfung

Da der Pilz durch den Samen übertragen wird, sollte beim Anbau auf gesundes Saatgut zurückgegriffen werden. Tolerante oder resistente Sorten bevorzugen. Nicht zu dicht säen. Fungizideinsatz ist möglich. Eine Fruchtfolge von vier Jahren wird empfohlen. Einführung strikter Hygienemaßnahmen wie z.B: Kisten, Lagerräume, etc. säubern.

Schwarzfäule
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Bei diesen Erreger handelt es sich um einen Mykotoxin-Bildner. Die Blattspitzen und Blattstiele zeigen zu Beginn kleine bräunliche Flecken, die umsäumt sind von einem gelben Rand. Es besteht Verwechslungsgefahr mit dem Erreger Alternaria dauci.

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Der Erreger bildet eingesunkene, schwarze Stellen an der Wurzel, überzogen mit einem dunklen Konidienrasen, aus.

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