Falscher Mehltau an Cucurbitaceaen
Pseudoperonospora cubensis

Kulturen

Beschreibung

Der Falsche Mehltau ist ein obligat biotropher Parasit. Diese Krankheit besitzt viele Rassen, die alle wirtsspezifisch Infektionen hervorrufen.

Bedrohung

9 / 10

Typische Merkmale

Am Beginn einer Infektion mit dem Falschen Mehltau entwickeln sich an Gurkengewächsen blattoberseits wasserdurchsogene, gelb-braune Flecken. Diese sind durch die Blattadern begrenzt. Blattunterseits entsteht ein violettschwarzes Mycel. Die Blätter werden im weiteren Verlauf der Krankheit vollends gelbbraun und welken.

Lebensweise, Entwicklung

P. cubensis soll laut Literatur keine Fähigkeit zur Überwinterung haben. Es wird vermutet, dass die Sporangien aus wärmeren Gebieten herangetragen werden und die Kulturen mit dem Erreger infizieren. Dies geschieht durch Keimung der Sporangien am Wirtsblatt. Die Sporangien entlassen zwischen zwei und 15 Zoosporen. Diese sind begeißelt und dringen durch die Stomata in die Pflanze ein. Es werden zwischen ein und fünf Sporangienträger gebildet, die blattunterseits aus den Spaltöffnungen herauswachsen. Ein einzelner Sporangienträger kann bis zu 20 Sporangien produzieren.

Schaden

An Gurkengewächsen ist Pseudoperonospora cubensis eine weit verbreitete und häufig auftretende Krankheit. Der Pilz ist bekannt für seine schnelle Ausbreitung der Symptome. Ohne Bekämpfungmaßnahmen ist mit einem Totalbefall innerhalb von 14 Tagen zu rechnen.

Bekämpfung

Resistente oder tolerante Sorten verwenden. Im Gewächshaus wird geraten, morgens Stoß zu lüften, um ein Schwitzen der Gurkenblätter zu vermeiden. Eine kontrollierte Klimasteuerung hilft ebenfalls vorbeugend. Unbedingt von unten gießen z.B: durch eine Tröpfchenberegnung. Nicht zu dicht pflanzen. Präventiv können an der Kultur Kontaktfungizide aufgetragen werden. Der Einsatz von zugelassenen Fungiziden ist möglich.

Falscher Mehltau an Cucurbitaceaen
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Es handelt sich hier um einen obligat biotrophen Parasiten. Die Symptome werden zuerst an älteren Blättern sichtbar.

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Blattoberseits entstehen gelbliche Läsionen und auf der Unterseite des Blattes bildet der Schaderreger ein violettschwarzes Pilzgeflecht.

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