Spargelrost
Puccinia asparagi

Kulturen

Beschreibung

Eine Infektion durch den Pilz wird bei Temperaturen von 10°C bis 30°C ermöglicht. Das Temperaturoptimum für die Entwicklung des Erregers liegt bei 20°C. Dieser Pilz ist nicht wirtswechselnd.

Bedrohung

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Typische Merkmale

Ab Mai sind auf Trieben und Nadeln helle, unauffällige Flecken zu sehen, die Pyknidien. Diese Befallsstellen verändern bald darauf ihr Erscheinungsbild und färben sich zimtbraun. Diese zimtbraunen Pusteln verbreiten die Aecidiosporen, welche in den Aecidien (Sporenlager) gebildet werden. Die braunen Sommersporen, die so genannten Uredosporen, des Erregers werden ab Juni sichtbar und sind für die eigentliche Verbreitung der Krankheit verantwortlich. Gegen Vegetationsende entstehen an den Befallsstellen schwarzbraunen Pusteln. Es handelt sich hierbei um die Wintersporen, die so genannten Teleutosporen. Diese Sporen sorgen im nächsten Jahr für die Produktion von Basidiosporen.

Lebensweise, Entwicklung

Der Pilz überwintert in Form der schwarzbraunen Wintersporen am alten, abgestorbenen Spargelkraut. Die daraus entstehende Sporenform infiziert im Frühjahr zuerst die Spargeltriebe der Junganlagen. Weitere Sporenformen sorgen dann im Laufe des Sommers für eine rasche Ausbreitung der Krankheit, die ab Ende Juni bis Anfang Juli auf das neu erscheinende Kraut der Ertragsanlagen übergreift.

Schaden

Ein hoher pathogener Druck durch diesen Erreger kann im folgenden Jahr, wegen einer Reduktion der Einlagerung von Reservestoffen im Befallsjahr, die Spargelernte stark sinken lassen.

Bekämpfung

Auf die Wahl der Sorte ist zu achten. Spargellaub ist nach der Ernte vom Feld abzuführen. Die Stumpen sind bis zum Frühjahr zu entfernen. Als Wirtspflanzen dienen dem Erreger auch Pflanzen aus der Gattung der Allium-Arten. Der Einsatz eines zugelassenen Fungizids ist möglich.

Spargelrost
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Die Befallsstellen weisen zu Beginn helle Flecken auf, die im weiteren Verlauf die Form von zimtbraunen Pusteln annehmen.

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Der Pilz bildet neben Uredosporen, Acidiosporen und Teleutosporen. Im Bild zu sehen sind die Teleutosoporen des Erregers.

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