Gelbverzwergungsvirus im Getreide
Barley yellow dwarf Luteovirus

Kulturen

Beschreibung

Bei Infektionen in früh gedrilltem Getreide zeigen sich erste Symptome schon im Herbst. Die Blätter färben sich goldgelb bis orange. Diese Vergilbung beginnt von der Blattspitze und geht über die Blattränder auf das gesamte Blatt über.

Bedrohung

8 / 10

Typische Merkmale

Das Längenwachstum ist stark eingeschränkt, die Pflanzen bestocken stark, das Schossen und die Ährenbildung können ganz entfallen. "Verzwergung!"

Lebensweise, Entwicklung

Im Bestand wird meist eine nesterweise Ausbreitung der Symptome beobachtet . Anfälligkeit: Hafer>Gerste>Weizen>Triticale >Roggen
Das Virus ist weder mechanisch, noch mit Samen übertragbar. Als Vektor fungieren Blattläuse, die das Virus übertragen.

Schaden

Je früher der Befall stattgefunden hat, desto größer ist die potenzielle Auswirkung bis hin zum Absterben der Pflanzen.

Bekämpfung

Extreme Frühsaaten vermeiden, Ausfallgetreide vor Auflaufen der Saat vernichten, lückenlosen und schnellen Feldaufgang fördern, Ackerraine kurz halten, Blattlausbekämpfung in Herbst und Frühjahr (Schadschwelle!), Beizung

Gelbverzwergungsvirus im Getreide
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Streifige Aufhellungen der Wintergerstenblätter sind typisch für den Befall.

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Das befallene Wintergetreide (links) bleibt gelb und schosst kaum.

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