Mutterkorn
Claviceps purpurea

Kulturen

Beschreibung

Erste Symptome in Form von gelblichen, süßlich riechenden und klebrigen Tropfen (= Honigtau) an den Ähren werden während der Blüte sichtbar. Zum Zeitpunkt der Kornausbildung entstehen die schwarzen Mutterkörner, die anstelle der Körner gebildet werden und die Dauerkörper (Sklerotien) des Pilzes darstellen. Diese Sklerotien werden in Roggen bis zu 1,5 cm lang, in Weizen sind Mutterkörner häufig nicht viel größer als normal ausgebildete Körner.

Bedrohung

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Typische Merkmale

Schwarze, auffällig geformte Getreidekörner mit giftigem Alkaloid.

Lebensweise, Entwicklung

Befallen werden können alle Getreidearten, häufig ist der Befall an Roggen und Triticale, sehr selten an den übrigen Getreidearten anzutreffen.

Schaden

Mutterkorn enthält giftige Alkaloide. Befallene Partien müssen deshalb sorgfältig gereinigt werden.

Bekämpfung

Anbau widerstandsfähiger Sorten (Hybridroggen ist besonders anfällig), Fruchtfolge, Pflugfurche nach Befallsjahren, Ausfallgetreide und Ungräser bekämpfen, zeitgerechte und nicht zu frühe Aussaat, keine chemischen Bekämpfungsmöglichkeiten

Mutterkorn
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Der Befall von Weizen ist seltener als der von Roggen.

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Schwarze, lange Roggenkörner mit giftigem Alkaloid

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