Septoria tritici - Blattdürre des Weizens
Septoria tritici

Kulturen

Beschreibung

Oft zeigen sich bereits im Herbst oder zeitigen Frühjahr auf den unteren Blättern erste ovale, gelb- bis graugrüne Flecken. Schon zu diesem Zeitpunkt bilden sich die ersten kugeligen, zunächst hellen Fruchtkörper (Pyknidien) aus. Im Verlauf der Entwicklung und der Vegetation stirbt das infizierte Blattgewebe weiter ab, die Pyknidien verfärben sich dunkel und sind parallel zu den Blattadern aufgereiht.

Bedrohung

8 / 10

Typische Merkmale

Im späteren Krankheitsverlauf bilden sich dunkle Fruchtkörper in den Blattflecken.

Lebensweise, Entwicklung

Die Flecken fließen zu unregelmäßig geformten Nekrosen zusammen, ein vollständiges Vertrocknen bzw. Absterben der Blätter ist möglich. Feuchte Witterung fördert die Befallswahrscheinlichkeit.

Schaden

Septoria-Blattdürre ist weltweit als gefährliche Blattkrankheit verbreitet. Das Vertrocknen befallener Blattpartien bzw. ganzer Blätter beeinträchtigt die Assimilation, und es kommt durch Senkung des TKG zu erheblichen Ertragseinbußen.

Bekämpfung

Anbau widerstandsfähiger Sorten, zeitgerechte und nicht zu frühe Aussaat, Strohrotte beschleunigen, Ausfallgetreide beseitigen, Pflugfurche bei Weizen nach Weizen, Fungizideinsatz

Septoria tritici - Blattdürre des Weizens
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Ovale, gelbe bis hellbraune Flecken mit anfangs orangen Pusteln, die später schwarz werden.

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Die Flecken fließen später zu unregelmäßig geformten Nekrosen zusammen. Ährenbefall selten.

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